Körpersprache verstehen: So signalisierst du Dominanz oder Zurückhaltung

Willkommen zur Körpersprache. Neulich habe ich beobachtet, wie sich zwei Hunde begegnet sind. Der eine hat sich auf den Rücken gelegt und den Bauch präsentiert und der andere blieb stehen und hat geschnüffelt. Es war eindeutig, wer der Chef ist und wer sich unterordnet. Bei uns Menschen läuft es ziemlich ähnlich.



Beispiel Blickkontakt: Wer den Blick hält, wenig zwinkert und die Augenlider nur langsam öffnet und wieder schließt, verbunden mit langsamen Kopfbewegungen, strahlt Souveränität und Dominanz aus.

Den Blick dagegen abbrechen und schnell zurück gucken, häufiges Zwinkern, unruhige nervöse Kopfbewegungen, da legt sich jemand übertragen gesagt auf den Rücken.


Ähnlich verhält es sich beim Raumanspruch. Breitbeinig sitzen, die Brust raus, breitbeinig stehen oder auch entspanntes Lümmeln in einem Stuhl signalisieren Hochstatus. Da hat jemand keine Angst vor Angriffen. Wer unterwürfig ist, will keinen Raum einnehmen, hält sich eher an der Wand oder in der Ecke auf. Der Körper ist steif und symmetrisch.

Auch der Abstand der Hände zum Kopf signalisiert Status. Wenn du dir während dem Gespräch ans Kinn fast, denkst du vielleicht, du wirkst kritisch oder nachdenklich. Tatsächlich wird es aber von außen als unterwürfig wahrgenommen. Auch durch die Fußstellung kommunizieren wir. Füße nach außen gedreht: dominant nach innen gedreht: unterwürfig.


Vollkommen egal, ob du der Brust-Raus-Typ oder eher der Zurückhaltendere bist, ich hoffe du kannst diesen Impuls nutzen, um deine Kommunikation noch erfolgreicher zu machen. Ich freue mich auf dein Feedback.

Bis zum nächsten Mal!