VAKOG Modell: So vermeidest du Missverständnisse

In diesem Blogbeitrag geht es um die sog. VAKOG Repräsentationssysteme aus dem NLP (Neuroliguistisches Programmieren) und wie du sie nutzen kannst, um Missverständnisse zu vermeiden.


Die Abkürzung VAKOG steht für die fünf Sinne, durch die wir die Welt erleben: visuell (also sehen), auditiv (hören), kinästhetisch (fühlen, tasten und spüren), olfaktorisch (riechen) und gustatorisch (schmecken). Obwohl bei unserem Denken und Handeln natürlich immer alle fünf Sinne beteiligt sind, haben manche eine ganz besondere Bedeutung, weil Menschen ihr inneres Erleben oft in einem bevorzugten System repräsentieren.


Dieses dominante Repräsentationssystem ist in der Regel entweder Sehen, Hören oder Fühlen. Der Fokus auf das bevorzugte Sinnesorgan ist häufig ein Grund für Missverständnisse, wenn wir mit jemandem kommunizieren, der ein anderes Repräsentationssystem bevorzugt, als wir selbst. Wenn du aufmerksam bist, kannst du das Repräsentationssystem deines Gegenübers anhand der verwendeten Wörter herausfinden.


Tatsächlich benutzen wir in der Regel Begriffe aus unseren bevorzugten Sinneskanal. Ein Beispiel: Mir ist immer noch schleierhaft, wie das am Ende aussehen soll!" oder "In meinen Ohren hört sich das noch merkwürdig an, ich kann mir da einfach keinen Reim darauf machen!" oder "Ich habe das Gefühl, wir müssen hier noch einiges zusammen tragen, bevor wir uns da in eine Sache rein stürzen!"


Was bedeutet das für deine Kommunikation? Am einfachsten erreichst du jemanden in seinem bevorzugten Repräsentationssystem. Mit anderen Worten: Sprich die Sprache deines Gegenübers, damit er dich besser versteht. Das erfordert natürlich Übung. Versuche doch einmal die Repräsentationssysteme der Menschen in deinem Umfeld herauszufinden, einfach indem du darauf achtest, auf welche Sinne sie sich bei der Wortwahl am häufigsten beziehen.


In diesem Sinne hoffe ich, dass wir uns bei meinem nächsten Beitrag wieder sehen, lesen oder hören - weil bessere Kommunikation sich immer gut anfühlt!